Seit 19 Jahren gibt es nun schon das Autorennen Ennstal-Classic. Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Spezialanfertigung aus dem Hause Chopard anlässlich des Motorsportereignisses, die sowohl Freunde von PS als auch von schönen Uhren begeistern wird.
In dieser Woche stellte der Luxusjuwelier in Wien die Limited Edition vor. Diese ist auf 20 Stück begrenzt. Das erste Modell bekam die Rennsport-Legende Jacky Ickx überreicht. Ickx wurde natürlich nicht umsonst als Testimonial ausgewählt:
Zum einen gewann er sechs Mal das 24-Stunden-Rennen von Le Mans, verkörpert damit also den Motorsport, zum anderen ist er aber auch ein totaler Uhrenfan. Er habe einige Modelle zuhause und für ihn seien luxuriöse Uhren die einzigen Schmückstücke, die ein Mann wirklich tragen könne. Chopard und Jacky Ickx haben davor bereits für andere legendäre Uhren-Kollektionen zusammengerarbeitet. Die Ennstal-Classic findet übrigens in diesem Jahr vom 13. bis zum 16. Juli statt.
Seine Solar Deity Collection zeigt die Zeit ohne Zeiger und ohne Display. Die sonnenförmige Zeitanzeige übersetzt den Lauf der Sonne und den Wechsel von Tag und Nacht auf zwölf hervorgehobene Strahlen.
Mittags wird die Uhr hell wie die Sonne, danach verdunkelt sie sich Stück für Stück und zeigt so die Zeit an. Passend trägt jedes Modell den Namen eines Sonnengottes wie beispielsweise Helios oder Inti, dem Gott der Inka. Absolut einmalig! Jedes Modell besticht durch kleine eigene Details wie beispielsweise unterschiedliche Goldarten oder spezielle Gravuren. Preislich beginnen die wunderschönen Uhren bei 15.000 Euro.
Schon länger tüfteln manche an der Idee, auf der Uhr Daten von Notebook, PC, Tablet oder Smartphone anzeigen zu lassen. Doch bisher waren alle Modelle nicht gerade der Renner bzw. zu unausgereift. Mit der Meta Watch, die in Zusammenarbeit von Fossil und Texas Instruments entstand, könnte sich dies nun ändern.
Die Uhr ist entweder als Digitaluhr oder als Analog-Digital-Modell zu haben. Auf beiden Modellen kann man via Bluetooth Informationen von seinem Notebook, Smartphone und Co. sehen. Dabei geht es vor allem um sogenannte Push-Nachrichten, also etwa ob eine neue E-Mail da ist, Börsenkurse oder neue Einträge auf Twitter oder Facebook.
Die Analog-Digital-Variante hat zwei Zeiger und zwei PLED-Displays mit je 16 x 80 Pixeln. Das Display der Digitaluhr erreicht eine Auflösung von 96 x 96 Pixeln. Die Meta Watch ist in beiden Ausführungen wasserdicht und mit einem Edelstahlgehäuse und einem Lederarmband versehen.
Dank eines SDK können Entwickler auch Anwendungen für die Uhr programmieren. Ab dem 9. Mai, kann man die Meta Watch im Onlineshop von Texas Instruments vorbestellen. Ausgeliefert wird sie dann im Juli. Preislich muss man so mit um die 200 Dollar rechnen.
Hatte sich die Luxusbranche selbst immer als krisensicher gesehen, so wurde 2009 leider das Gegenteil bewiesen. Die Branche hatte wie viele andere auch mit der Wirtschafts- und Finanzkrise zu kämpfen, so dass Kurzarbeit und Entlassungen auch hier an der Tagesordnung waren.
Das Luxussegment hat sich jedoch schneller erholt als manche erwartet hatten. Zudem sah die Realität dann häufig doch nicht so düster aus wie die Prognosen. Vor allem der Bereich der Luxusuhren konnte sich über einen schnellen und starken Aufschwung freuen.
Dieser war jedoch teilweise so hoch, dass so manch ein Unternehmen davon überrascht wurde. So nehmen manche Zulieferer keine Bestellungen mehr für das laufende Geschäftsjahr an, da Die Produktion zu gering bemessen wurde.
Immer mehr Menschen interessieren sich für Luxusuhren als krisensichere Wertanlage und so boomt der Markt nicht nur in Europa, sondern vor allem in Asien, allen voran China. Der chinesische Markt spielt bei den Luxusuhren eine immer größere Rolle, denn die Chinesen reißen sich förmlich um die Stücke.
Wir Leben ohne Frage in einem digitalen Zeitalter. Neue Technologien sind überall, begleiten uns durch den Alltag und wir werden auch immer wieder mit neuen Innovationen konfrontiert. So schön dies auch sein mag, ab und an sehnen sich die meisten dann doch noch kurz nach der „guten, alten Zeit“.
Gerade im Luxussegment setzt man immer mehr auf Dinge von Wert, von Beständigkeit und natürlich Qualität. Je schnelllebiger die Zeit wird um so wichtiger werden Orte der Ruhe und vor allem nostalgische Erinnerungen für uns, die man vielleicht durch den einen oder anderen Gegenstand kurz zurückholen kann.
In diesem Zusammenhang ist es nur logisch, dass bei Luxusuhren viele gerne auf mechanische Modelle setzen. Sie haben Charme und Seele und damit das, was digitale Uhren und Co. nicht haben und so schnell auch nicht haben werden. Es sind die kleinen Erinnerungen an frĂĽhere Zeiten, an eine Welt, die noch nicht zusammengewachsen und digital oder virtuell bestimmt ist.
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